Geschichte & Entstehung der Hörgeräte

Geschichte & Entstehung der Hörgeräte
3 Min.
Erscheinungsdatum: 27. April 2018
Datum der letzten Überarbeitung: 7. Jänner 2026
Von den ersten einfachen Hörhilfen bis zu hochentwickelten digitalen Systemen – die Entwicklung der Hörgeräte ist eine faszinierende Reise durch technische Innovationen und menschliche Bedürfnisse. Bereits im 17. Jahrhundert versuchten Menschen mit einfachen Hörrohren ihr Hören zu verbessern. Heute ermöglichen moderne Hörgeräte dank digitaler Technik ein deutlich natürlicheres Hörerlebnis und steigern Lebensqualität und Teilhabe ganz erheblich.

Das Wichtigste auf einen Blick:
• Die Entwicklung der Hörgeräte reicht etwa 200 Jahre zurück: Sie gingen von einfachen Hilfsmitteln hin zu modernen, digitalen Systemen.
• Frühe Hörhilfen im 17. Jahrhundert waren unhandliche Hörrohre, die Schall um 20–30 dB verstärken konnten und das Hören merklich verbesserten.
• Das erste tragbare Hörgerät wurde 1901 patentiert, es war zwar deutlich kleiner als frühere Geräte, wog aber immer noch rund 12 Kilo und wurde auch von Königin Alexandra von England getragen.
• In den 1940er- und 1950er-Jahren schrumpften Hörgeräte auf die Größe einer Zigarettenschachtel, und mit der Einführung des Transistors begann der Durchbruch der Hinter-dem-Ohr-Geräte.
• Mit der digitalen Revolution ab den 1980er-Jahren wurden Hörgeräte technisch immer weiterentwickelt, wodurch heutige Geräte noch natürlicheren Klang und mehr Lebensqualität ermöglichen.

Die ersten Hörhilfen waren unhandlich, aber effektiv
Im 17. Jahrhundert hat man sich eher unhandlicher Hilfsmittel bedient. Hörrohre in Form eines Trichters haben den Schall bereits um 20–30 dB verstärkt und damit die Hör- und Lebensqualität von Betroffenen merklich verbessert. Erst die Entwicklung des Telefons im 19. Jahrhundert läutete im wahrsten Sinne die Weiterentwicklung des elektrischen Hörgeräts ein. Die verwendete Telefontechnik war jedoch noch immer recht groß und unhandlich.
Das erste tragbare Hörgerät
1901 war es dann so weit, als der amerikanische Ingenieur Miller R. Hutchinson das Patent für das erste tragbare Hörgerät anmeldete. Dieses Gerät, welches auch Königin Alexandra von England besaß, war bereits deutlich kleiner – wog jedoch stattliche 12 Kilo.

Das erste Hinter-dem-Ohr-Hörgerät
In den 1940er-Jahren waren die Hörgeräte dann schon auf die Größe einer Zigarettenschachtel geschrumpft. Mit Einführung des Transistors in den 1950ern gelang der Durchbruch. Der Grundstein für Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte war gelegt.

Anfang der digitalen Hörgeräte
Bis in die 1980er-Jahre waren die Hinter-dem-Ohr- und später die Im-Ohr-Hörgeräte auf einem bereits sehr hohen technologischen Standard. Dann aber ergriff die digitale Revolution auch die Hörgerätetechnik. Bis heute werden die Geräte ständig weiterentwickelt, damit möglichst natürliche und scharfe Klangbilder erreicht werden. Und dabei werden die Geräte auch immer kleiner und diskreter, sodass sie im Ohr kaum mehr zu erkennen sind. In modernen Hörsystemen ermöglicht die Digitaltechnik heute zunehmend, dass auch Betroffene mit einem starken Hörverlust ein Leben mit allen Sinnen genießen können.
Autor
Hansaton
Bewertet von:
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