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Studien haben gezeigt, dass eine Lärmbelastung von gerade einmal 90 Dezibel zu vorübergehenden oder dauerhaften Hörschäden führen kann. Aber wie laut ist zu laut? Dieser Artikel klärt Sie darüber auf, wie Alltagssituationen, wie z. B. ein Treffen mit Freunden in einem Café oder der Besuch eines Rock-Konzerts, das Gehör beeinträchtigen können.

Wie laut ist zu laut?

Der Zeitpunkt, ab dem Lärm als störend oder unangenehm empfunden wird, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Die Schmerzgrenze wird etwa bei 120 Dezibel (dB) angesetzt, aber auch Straßenlärm, Motorengeräusche oder ein Discobesuch mit Werten über 80 dB können die Gesundheit beeinträchtigen. Aber wie viel ist überhaupt ein Dezibel beziehungsweise 10 Dezibel? Im Anschluss finden Sie eine Grafik, die Ihnen zeigt, wie viel Dezibel alltägliche Geräusche aufweisen.
Lärmskala

Ohne Schutz hat bei diesen Profis das Gehör keine Chance

Ihre Arbeitsplätze gehören zu den lautesten der Welt. Entsprechend hoch ist in diesen Berufsgruppen das Risiko, einen bleibenden Hörverlust zu erleiden. Dabei gilt: Je lauter der Lärm, desto kürzer darf die Exposition sein. Menschen, die bei der Arbeit dauerhaften Schallpegeln von 85 dB oder mehr ausgesetzt sind, müssen einen
 Gehörschutz tragen. Die Schmerzschwelle liegt bei etwa 125 dB.

Barkeeper

In Bars und Clubs rund um die Welt sind Barkeeper und anderes Personal täglich stundenlang Werten von bis zu 110 dB ausgesetzt. Dennoch ist Gehörschutz in dieser Branche meist kein Thema.
 

Einwinker auf dem Rollfeld

Aus nur wenigen Metern Distanz sind Triebwerke von Düsenjets laut wie die Hölle. Ohne besonders wirksamen Gehörschutz wäre hier das Gehör innert Minuten unwiederbringlich geschädigt.

Orchestermusiker

Musiker sollten besonders vorsichtig mit ihrem Gehör umgehen.
Bei Instrumentalisten in einem großen Orchester ist jedoch das Gegenteil der Fall: Studien zeigen, dass professionelle Musiker viermal häufiger Hörschäden erleiden als die Allgemeinbevölkerung.
 

Zahnarzt

Wer hätte das gedacht: Auch Zahnärzte und Dentalassistentinnen riskieren in ihrem Beruf einen Gehörschaden. Grund ist das Kreischen und Pfeifen des Bohrers und anderer Geräte, die es bis auf eine Lautstärke von 90 dB bringen.

Straßenbauarbeiter

Der Lärm auf Straßenbaustellen ist sprichwörtlich. Presslufthammer und anderes schweres Gerät erreichen locker Werte bis zu 120 dB – ohne Gehörschutz ein No-Go.

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