Aktuelle Studien belegen, dass 1,2 Millionen Österreicherinnen und Österreicher eine Hörminderung haben. Und weil ein Hörverlust meist schleichend eintritt, bemerken viele von ihnen erst sehr spät, dass sie Gesprächen schlechter folgen oder sich schneller erschöpft fühlen. Internationale Gesundheitsorganisationen empfehlen deshalb, das Gehör ab etwa dem 50 Lebensjahr regelmäßig überprüfen zu lassen. Der Grund:
Ein unbehandelter Hörverlust kann nicht nur die Kommunikation erschweren, sondern auch soziale Rückzüge begünstigen und das Gehirn stärker belasten.
Studien zeigen, dass eine frühzeitige Hörversorgung helfen kann,
- geistig aktiver zu bleiben
- die soziale Teilhabe zu erhalten und
- die Lebensqualität insgesamt zu steigern
Regelmäßige Hörtests sind daher ein wichtiger Bestandteil einer modernen Gesundheitsvorsorge – ähnlich wie die Vorsorgeuntersuchungen bei Augen und Zähnen. Bei Auffälligkeiten auch schon in jüngeren Jahren.