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Ein unbehandelter Hörverlust beeinträchtigt nicht nur die Gesundheit des Gehörs. Eine Hörminderung kann auch kognitive Störungen wie Demenz begünstigen. Je länger der Hörverlust unbehandelt bleibt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einer geistigen Störung.

Fördert Schwerhörigkeit Demenz?

Leider sind sich die meisten Menschen des Zusammenhangs zwischen Hörverlust und Demenz nicht bewusst. Wir vergessen, dass unsere Ohren keine unabhängigen Körperteile sind, sondern mit dem Rest unseres komplexen Systems zusammenhängen.

Ein voll funktionsfähiges Gehirn ist keine Selbstverständlichkeit. Deswegen ist Vorbeugung das A und O, um den Abbau unseres Gehirns zu verhindern. Ein Hörverlust stellt dabei einen wichtigen Faktor dar.

Eine Schwerhörigkeit kann einen schrittweisen kognitiven Abbau verursachen.
Dieser beginnt mit den ersten Symptomen des Hörverlustes, die ignoriert werden, und kann sich über Jahre hinweg bis zu einer Demenz entwickeln. Bei einem Hörverlust werden eingehende Geräusche zu einer mentalen Belastung für die Betroffenen. Gespräche klingen gedämpft und ständig um Wiederholung bitten zu müssen, ist frustrierend. Einige Betroffene beginnen damit, sich sozial zu isolieren.

Der Gedächtnisverlust wird dann allmählich zum Teil des Alltags. Schwerhörigkeit ist aber keinesfalls eine Garantie für die Entwicklung einer Demenz. Die Wahrscheinlich steigt jedoch. Deswegen sollten Sie Ihre Hörgesundheit priorisieren. Denn wenn Sie Körper und Geist fit halten möchten, spielt das Gehör eine große Rolle.

Demenz vorbeugen – 4 gesunde Angewohnheiten

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Demenz als die größte globale Herausforderung für das Gesundheits- und Sozialwesen im 21. Jahrhundert bezeichnet. Indem Sie mehr über Demenz lernen, können Sie Ihre eigene Lebensqualität und die Ihrer Angehörigen im Alter verbessern.

Eine kürzlich von der Lancet-Kommission durchgeführte Studie hat ergeben, dass einer von drei Fällen von Demenz verhindert werden kann, wenn neun Lebensstilfaktoren beachtet werden: Hörverlust, Bildung, Rauchen, Depression, körperliche Aktivität, soziale Kontakte, Bluthochdruck, Fettleibigkeit und Diabetes.

Hier sind einige Tipps, um die Risiken zu verringern:

Männer beim Wandern
Lassen Sie Ihr Gehör regelmäßig überprüfen
Es ist erst seit Kurzem bekannt, dass ein Zusammenhang zwischen Hörverlust und Demenz besteht. Aber es hat sich gezeigt, dass selbst ein leichter Hörverlust das langfristige Risiko eines kognitiven Rückgangs und einer Demenz erhöht. Man schätzt, dass 32 % der Menschen über 55 Jahren von Hörverlust betroffen sind.

Regelmäßige Hörtests sollten deswegen ein Teil Ihrer Vorsorgeuntersuchungen sein. Wenn Ihr Hörgeräteakustiker oder Ihre Hörgeräteakustikerin den Hörverlust frühzeitig erkennt, kann er oder sie Ihnen helfen, weitere Hörprobleme zu erkennen und zu lindern.
Regelmäßiger Sport
Es zahlt sich aus, den inneren Schweinehund zu überwinden. Denn wer mehr Sport macht, vergisst weniger. Ältere Erwachsene, die sich sportlich betätigen, behalten ihre kognitiven Fähigkeiten mit größerer Wahrscheinlichkeit als diejenigen, die sich nicht bewegen. Studien haben ergeben, dass körperliche Aktivität einen signifikanten Schutzeffekt gegen kognitiven Abbau hat. Sport zu betreiben hat noch weitere Vorteile, wie zum Beispiel ein besseres Gleichgewicht und weniger Stürze, eine bessere Stimmung und eine höhere Lebenserwartung. Wer aktiv bleibt, bleibt gesund!
 
Mit dem Rauchen aufhören
Rauchen wird mit kardiovaskulären Erkrankungen in Verbindung gebracht, die mit geistigen Beeinträchtigungen einhergehen. Außerdem enthält Zigarettenrauch Neurotoxine, die das Risiko eines kognitiven Verfalls erhöhen. Geben Sie das Rauchen auf und behalten Sie einen klaren Kopf!
Bleiben Sie sozial aktiv
Es gibt immer mehr Hinweise darauf, dass soziale Isolation ein Risikofaktor für Demenz ist und das Risiko für Bluthochdruck, koronare Herzkrankheiten und Depressionen erhöht. Soziale Isolation kann auch zu geistiger Inaktivität führen, die mit einem schnelleren kognitiven Abbau und schlechterer Stimmung verbunden ist. Der Kontakt zu Ihrer Gemeinschaft, Ihrer Familie sowie Ihren Freundinnen und Freunden ist wichtig, um Ihr geistiges Wohlbefinden zu erhalten!

Zusammenfassung – Hörverlust und Demenz


Mann denkt nach

Hörverlust und Demenz können eng miteinander verbunden sein. Deswegen ist es wichtig, mit zunehmendem Alter einen gesunden Lebensstil zu pflegen, um den Hörverlust in Schach zu halten. Wenn Sie sozial aktiv bleiben und Ihre Gesundheit durch Sport und routinemäßige Hörvorsorge erhalten, haben Sie bessere Chancen auf ein langes Leben ohne Hörverlust und Demenz.
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Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen dienen ausschließlich zu Schulungs- und Informationszwecken. Diese Informationen sind kein Ersatz für eine professionelle medizinische Beratung. Wenn Sie Fragen bezüglich Ihrer Gesundheit haben, sollten Sie sich immer an einen Arzt, eine Ärztin oder eine andere medizinische Fachkraft wenden.

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