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Einst königlichen Lauschern vorbehalten, fand das Hörgerät in den letzten 200 Jahren Einzug in das gemeine Gehör. Was die wenigsten wissen, ist, dass das erste Hörgerät, das zum Patent angemeldet wurde, von der englischen Königin Alexandra im Jahre 1901 getragen wurde.

Die ersten Hörhilfen waren unhandlich, aber effektiv



Im 17. Jahrhundert hat man sich eher unhandlicher Hilfsmittel bedient. Hörrohre in Form eines Trichters haben den Schall bereits um 20–30 dB verstärkt und damit die Hör- und Lebensqualität von Betroffenen merklich verbessert. Erst die Entwicklung des Telefons im 19. Jahrhundert läutete im wahrsten Sinne die Weiterentwicklung des elektrischen Hörgeräts ein. Die verwendete Telefontechnik war jedoch noch immer recht groß und unhandlich.
Mann sitzt in Café und denkt nach

Das erste tragbare Hörgerät

1901 war es dann so weit, als der amerikanische Ingenieur Miller R. Hutchinson das Patent für das erste tragbare Hörgerät anmeldete. Dieses Gerät, welches auch Königin Alexandra von England besaß, war bereits deutlich kleiner – wog jedoch stattliche 12 Kilo.

Das erste Hinter-dem-Ohr-Hörgerät

In den 1940er-Jahren waren die Hörgeräte dann schon auf die Größe einer Zigarettenschachtel geschrumpft. Mit Einführung des Transistors in den 1950ern gelang der Durchbruch. Der Grundstein für Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte war gelegt.

Anfang der digitalen Hörgeräte

Bis in die 1980er-Jahre waren die Hinter-dem-Ohr- und später die Im-Ohr-Hörgeräte auf einem bereits sehr hohen technologischen Standard. Dann aber ergriff die digitale Revolution auch die Hörgerätetechnik. Bis heute werden die Geräte ständig weiterentwickelt, damit möglichst natürliche und scharfe Klangbilder erreicht werden. Und dabei werden die Geräte auch immer kleiner und diskreter, sodass sie im Ohr kaum mehr zu erkennen sind.

In modernen Hörsystemen ermöglicht die Digitaltechnik heute zunehmend, dass auch Betroffene mit einem starken Hörverlust ein Leben mit allen Sinnen genießen können.

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