So steigern Sie Ihre Lebensqualität

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Hörsysteme bringen Ihre Lebensfreude zurück

Helen Keller hat einmal gesagt: „Blindheit trennt von Dingen, Taubheit trennt von Menschen.“

Die Auswirkung einer Hörminderung auf persönliche Beziehungen kann erheblich sein. Obwohl Hörminderung in der Regel als persönliches Problem angesehen wird, betrifft es nicht nur die Person, die unter einem Hörproblem leidet, sondern auch jene Menschen, die ihr am nächsten stehen.

Hier werfen wir einen Blick darauf, wie eine unbehandelte Hörminderung zwischenmenschliche Beziehungen beeinflussen kann und was man tun kann, um negative Auswirkungen und Spannungen zu minimieren.

Partnerschaften
Der Partner spielt eine äußerst wichtige Rolle dabei, die betroffene Person auf ihr Hörproblem aufmerksam zu machen. Partner sind meistens die Ersten, die ein Nachlassen des Hörvermögens bemerken, aber auch die Ersten, die ihre Unterstützung anbieten und ihren Partner dazu ermutigen, Hilfe zu suchen.

Kommunikation ist in Partnerschaften und Beziehungen ein wesentlicher Faktor für ein glückliches Zusammenzuleben und Miteinander. Für Personen, die Probleme beim Hören und Verstehen haben, und für ihre Partner kann sich sogar ein einfaches Gespräch schwierig und frustrierend gestalten. Häufige Missverständnisse können zu Spannungen in der Beziehung führen. Während sich die Person mit Hörproblemen ausgeschlossen fühlen kann, fühlt sich auch der Partner möglicherweise unbeachtet und unverstanden.

„Nur allzu oft macht ein Partner dem anderen Vorwürfe, dass er nicht zuhören könne. Doch in Wahrheit ist es ein Hörproblem, das die Ursache für die mangelnde Kommunikation ist“, so Alexander Ohm, Leiter Audiologie bei Hansaton.

Freundschaften
Leider ist es nicht unüblich, dass Personen mit unbehandelten Hörproblemen in soziale Isolation geraten. Das Beisammensein in Gruppen kann Menschen, die schlecht hören, überfordern, da sie den Gesprächen kaum folgen können. Auch kann es für sie schwierig sein, sich mit einem guten Freund unter vier Augen zu unterhalten, wenn der Freund die besonderen Kommunikationsanforderungen von Menschen mit Hörminderung nicht versteht.

Für schwerhörige Menschen ist es also oftmals zu anstrengend, soziale Beziehungen zu pflegen, und die Freunde – obwohl sie gute Absichten haben – sind manchmal zu ungeduldig, wenn es Missverständnisse gibt und sie sich des Öfteren wiederholen müssen.

Beziehung zu Enkelkindern
Nicht mehr in der Lage zu sein, mit den Enkelkindern zu kommunizieren, ist einer der wichtigsten Gründe für hörbeeinträchtigte Menschen, etwas gegen ihr Hörproblem zu unternehmen. Die Beziehung zwischen einem Kind und seinen Großeltern ist eine ganz besondere, und die Kommunikation spielt beim Aufbau dieser Beziehung eine wesentliche Rolle.

Beziehung zu Kolleginnen und Kollegen
In der Kommunikation liegt der Schlüssel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit am Arbeitsplatz. Wenn ein Hörproblem nicht behandelt wird, kann dies dazu führen, dass die betroffene Person wichtige Bestandteile von Gesprächen oder Anweisungen von Vorgesetzten und Kolleginnen und Kollegen nicht versteht. In Sitzungen kann es sich schwierig gestalten, einem Gespräch zu folgen, wenn mehrere Personen gleichzeitig sprechen. Die Arbeitskolleginnen und -kollegen könnten den falschen Eindruck gewinnen und glauben, sie würden ignoriert werden.

Tipps für Menschen mit Hörminderung
Hier einige Tipps, um zu verhindern, dass ein Hörproblem negative Auswirkungen auf Beziehungen hat:

Machen Sie einen Termin bei einem Hörakustiker/einer Hörakustikerin oder HNO-Facharzt aus, sobald Sie denken, dass Sie ein Hörproblem haben könnten. Wenn Sie Ihr Hörproblem ignorieren, kann dies zu Spannungen mit Ihrer Familie oder Freunden führen.
Bringen Sie Ihren Partner oder ein Familienmitglied, dem Sie vertrauen, zu Ihrem Termin bei Ihrem Audiologen mit. Dies wird ihnen dabei helfen, Ihr Hörproblem und wie sie Sie unterstützen können, besser zu verstehen.
Belasten Sie nicht das Verhältnis zu Ihrer Familie und Ihren Freunden, sondern klären Sie sie über Ihre neuen Kommunikationsbedürfnisse auf.
Denken Sie daran, dass Kommunikation ein wechselseitiger Austausch ist! Ihre Familie muss lernen, sich an Ihre Hörbedürfnisse anzupassen, und Sie müssen ebenfalls Ihren Teil dazu beitragen und sich über geeignete Hörlösungen informieren – wie beispielsweise Hörgeräte!