Was heißt „gut Hören“?

Zwischen gutem Hören und Taubheit liegt eine große Bandbreite von unterschiedlichen Graden von Hörvermögen. Bei der HANSATON Höranalyse wird zunächst im Rahmen eines Ton-Audiogramms festgestellt, welche Frequenzbereiche gut und welche weniger gut gehört werden.

In welchem Frequenzbereich Töne und Klänge gehört werden, hat wesentliche Auswirkungen auf das Verstehen von Sprache. Denn unterschiedliche Buchstaben schwingen auf unterschiedlichen Frequenzen. Hohe Laute, z.B. s, f oder sch, werden oft als erste nicht mehr gehört, was das Verstehen von Gesprächen schwierig macht.

Eine besondere Rolle spielen unterschiedliche Frequenzen auch beim Hören von Musik. Ist der individuell hörbare Frequenzbereich eingeschränkt, klingt Musik anders. Folgende Hör-Beispiele zeigen den Unterschied zwischen einem gesundem Gehör und einem stark geschädigten Gehör:

Musikbeispiel:
gesundes Gehör - Haarzellen sind intakt
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Musikbeispiel:
Haarzellen zerstört – das Gehör ist geschädigt
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Sprachbanane

Um besser zu Verstehen, wie sich ein beeinträchtigtes Gehör auf das Verstehen von Sprache auswirkt, werfen Sie einen Blick auf die so genannte „Sprachbanane“.  Der in der Grafik rot eingezeichnete Bereich, der ungefähr der Form einer Banane entspricht, zeigt den Frequenzbereich, in dem Sprache gehört und verstanden wird:

 

Die "Sprachbanane" zeigt den hörbaren Frequenzbereich von Normalhörenden. (zum Vergrößern auf das Bild klicken)

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